Die Angedacht!-Manuskripte vom 23. bis 28. März 2026
Autor: Uwe Burkert, Speyer
Thema: Angebot Fastenzeit: Innerliche Inventur!
Montag, 23. März 2026, 6:40 Uhr

Könnt Ihr eigentlich auch jetzt noch einsteigen - in die Fastenzeit? Knapp zwei Wochen vor Ostern? Ihr könnt - immer noch - einsteigen: heute, morgen, übermorgen. Denn viel wichtiger als das Wann ist ja das Warum und Wozu? Denn immer noch hält sich das hartnäckige Vorurteil, in der Fastenzeit komme es vor allem darauf an, auf etwas zu verzichten, was einem besonders schwerfällt. Aber zu was soll das gut sein? Damit Ihr Euch Ostersonntagmorgen selber auf die Schulter klopfen könnt, wie toll Ihr seid, dass Ihr das durchgehalten habt: nix Süßes oder kein Fernsehen, kein Alkohol oder keine neuen Klamotten? Dabei soll das ja alles nur Mittel zum Zweck sein. Euch dem zuzuwenden und das mal wieder in den Blick zu nehmen, was wirklich zählt in Eurem Leben. Was Euch wichtig ist, was war, wo's hingehen soll, Eure Pläne, Wünsche, Ideen vom Glück - mit denen zusammen, die Euch am Herzen liegen. Spielt Gott dabei eine Rolle? Welche? Wenn Ihr merkt, ohne Süßkram fehlt Euch echt was und wenn Ihr Euch nicht regelmäßig neue Klamotten kauft, fühlt Ihr Euch nur als halber Mensch - dann, ja dann isses genau Zeit für eine innere, innerliche Inventur. Die Fastenzeit bietet sich dafür an. Hauptsache aber, Ihr reserviert Euch überhaupt ab und zu solche Zeiten - in denen Ihr in Euch geht!
Thema: Optimieren? Poliert Euer göttliches Selbst!
Dienstag, 24. März 2026, 5:40 Uhr
Was fällt Euch ein beim Stichwort "Fastenzeit"? Ein spirituelles Selbst-Optimierungs-Programm? Um Himmels willen – nicht noch eins, bitte! Nicht noch eine App, ein Ratgeber, ein Youtube-Tutorial, wie Ihr bessere Menschen werden könnt, das Beste aus Euch rausholen könnt, immer besser werdet - in weiß der Himmel was. Denn Euer Selbst – braucht Ihr gar nicht optimieren! Jedenfalls – wenn's nach dem ersten Kapitel der Bibel geht. Denn das Buch Genesis gleich zu Anfang nennt Euch Abbilder Gottes, Ebenbilder, Ikonen – in denen sich etwas von Gott zeigt und spiegelt, dem ewigen Lebens-Ursprung und –Urgrund von allem, was ist. Im Zweiten Testament werdet Ihr Kinder Gottes genannt, Töchter und Söhne – Ihr gehört zur göttlichen Familie! Was wollt Ihr mehr? Das seid Ihr - das ist Euer Selbst. Das Ihr wie alle Kostbarkeiten allerdings auch pflegen solltet. Pflegen müsst. Denn auch das teuerste Tafelsilber wird matt, wenn Ihr es nicht poliert regelmäßig. Drum achtet in Eurem Lebensstil und bei allem, was Ihr tut, darauf: dass Eure Gottebenbildlichkeit, dass Eure Verwandtschaft mit Gott sich dabei zeigt, deutlich wird, ausdrückt und glänzt! Nicht um Euer Selbst zu optimieren. Sondern um es zu zeigen, zu präsentieren, auszupacken, zu entwickeln. Und nutzt gern dafür auch die Fastenzeit: dass wer mit Euch Kontakt hat – in Kontakt kommt mit Gott!!